• DER CLUB FÜR MICH UND MEINEN WÄLLER

    1. Wäller-Club Deutschland e. V.
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Der Wäller

Bärtige Wäller

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Bartlose Wäller

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Portrait Gründerin

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Karin Wimmer-Kieckbusch, geboren 1950 in Lübeck-Dänischburg (Schleswig-Holstein), entdeckte schon früh ihre Liebe zu Tieren. Im Alter von 16 Jahren bekam sie ihren ersten eigenen Hund, einen Schäferhundmischling, mit dem sie bereits ein Jahr später erfolgreich erste Prüfungen ablegte. Zweimal wurden die beiden schleswig-holsteinische Landessieger im Schutzhundesport.

Engagiert für französische Hütehunde

Mehrere Jahre war Karin Wimmer-Kieckbusch als Ausbildungswartin im Deutschen Verband für Gebrauchshundevereine (DVG) tätig. Während ihres Studiums der Pharmazie in Kiel, zog der erste Berger de Brie (Briard) bei ihr ein, eine Rasse die in den 1970er Jahren in Deutschland noch weitgehend unbekannt war. Karin engagierte sich im Club für französische Hütehunde und war Mitglied im Verband für das deutsche Hundewesen (VDH).

Es folgten Tätigkeiten in verschiedenen Apotheken, die Hochzeit mit Wolfgang Kieckbusch, der ebenfalls Briards mit in die Ehe brachte und Umzüge in Schleswig-Holstein und nach Rheinland Pfalz.

Briardzucht "von der Bärenhöhle"

1982 kam der erste Wurf Briardwelpen in Karins Zuchtstätte „von der Bärenhöhle“ zur Welt. Zehn Jahre lang züchtete sie die französischen Hütehunde und veröffentlichte verschiedene Bücher, u.a. „Der Briard“, das erste deutsche Buch über diese Rasse. Auf Hundeplätzen unterrichtete Karin schon früh alternative Hundesportarten wie Flyball, Turnierhundesport, Agility oder Obedience.

Skepsis gegenüber der Zuchtpraxis

1991 beendete Karin ihre Briardzucht. Zu groß war ihre Skepsis gegenüber den Auswahlkriterien auf Hundeausstellungen geworden, zu unterschiedlich ihre Vorstellungen von den idealen Charaktereigenschaften des Briards. Es reifte die Idee zur Schaffung einer Rasse nach Karins Vorstellungen. Ausschlag für konkrete Pläne gab schließlich ein freundlicher Briardmischling, den sie auf einem Hundeplatz kennen lernte.

Aufbau einer neuen Rasse

Es folgten Jahre der Planung und Entwicklung einer sinnvollen Zuchtstrategie. Ende 1994 wurde der erste Wurf Wäller geboren, 1995 der 1. Wäller-Club Deutschland e.V. gegründet. Der Aufbau der Rasse und die Zuchtleitung lagen von Beginn an in Karins Händen. Seit dem Jahr 2006 steht sie dem Club beratend zur Seite, unterstützt die Zuchtkommission und reist, trotz Ihrer häufigen Aufenthalte in Spanien, jedes Jahr im Mai zum Wällertreffen des 1. WCD e.V. nach Deutschland.

 

Gründe zur Schaffung einer neuen Rasse

Ausstellungs- und Zuchtpraxis

Bei der vor gut 100 Jahren einsetzenden gezielten Rassehundezucht wurde für jede Rasse ein sog. Standard festgelegt. Gezüchtet wurde nur mit Tieren, die dieser Idealvorstellung nahe kamen. Auf den beliebten Rassehunde-Ausstellungen wurden die Hunde von Richtern nach ihrer äußeren Erscheinung beurteilt. Namhafte Kynologen warnen seit Jahren vor dieser ausgeprägte Schönheitszucht, denn dabei bleiben Gesundheit und Wesen häufig auf der Strecke.
Ein Beispiel dafür sind die zunehmend auftretenden Allergien. Betroffenen Tieren fehlt oft die genetische Vielfalt, um adäquat auf äußere Reize reagieren zu können.

Den Genpool vergrößern

In der Tierzucht ist dieses Phänomen gut bekannt und man nutzt zum Ausgleich die sogenannte Auszucht. Dabei werden fremde Zuchtlinien oder sogar artverwandte Rassen eingekreuzt, um durch den vergrößerten Genpool die gewünschte Vitalität und Fitness zu erlangen. Ein solches Verfahren ist im heutigen organisierten Hundezuchtwesen nicht möglich. Die größeren Verbände erlauben ausschließlich die Verpaarung von Tieren derselben Rasse. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Vereine verschiedener Verbände gegenseitig nicht anerkennen, sodass selbst Tiere gleicher Rasse nicht miteinander verpaart werden dürfen.

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Unabhängig von Verbänden

Will man dennoch in einer Rasse den Ausweg der Auszucht wählen, so ist man gezwungen, unabhängig von den großen Verbänden zu handeln.
Zur offiziellen Anerkennung durch einen großen Hundeverband muss u.a. der Nachweis von mindestens drei Generationen erbracht sein, die nur innerhalb derselben Rasse gekreuzt wurden. Üblicherweise werden dabei die für gut (und schön!) befundenen Hunde der ersten Generation untereinander verpaart.
Der Nachteil dabei ist die Inzucht, häufig Inzestzucht, also die Verpaarung sehr eng verwandter Hunde. Sie bringt zwar schnell einheitlich aussehende Tiere hervor, birgt aber eine große Gefahr für Gesundheit und Wesen.

Keine Showkarriere

Im Vergleich zu anderen Hunderassen, ist das Aussehen der Wäller "nur" zweitrangig. Dadurch möchten wir eine Showkarriere unserer Hunde vermeiden. Im Vordergrund der Wällerzucht stehen die inneren Werte wie Gesundheit, Langlebigkeit, Charakter, normales Instinktverhalten, Fitness und Vitalität.

Gesunder Geist in einem gesunden Körper

Was den äußeren Aspekt angeht, braucht der Wäller "lediglich" einen gesunden Körperbau ohne jede Übertreibung. Untersuchungen auf Hüftgelenkdysplasie, Augenerkrankungen u.a. sind selbstverständlich. Gehorsam, Alltagstauglichkeit und Verhalten werden bei den Zuchtzulassungsprüfungen (anerkannter Verhaltenstest und Sachkundeprüfung gemäß der Verwaltungsvorschriften zur LHVO des Landes NRW) überprüft und nur die Wäller weiter in der Zucht eingesetzt, die diese Anforderungen erfüllen.

Keine enge Verwandtschaftszucht

Zum Aufbau der Rasse Wäller entstanden mehrere nicht miteinander verwandte Linien. Die Weiterzucht erfolgte über ein sorgfältig erarbeitetes Rotationsverfahren und Rückkreuzungen auf die Ausgangsrassen (Briard und Australian Shepherd), um die Genvielfalt hoch und den Inzuchtgrad niedrig zu halten.
Für die Rasse selbst bedeutet dies, dass die Wäller nicht so einheitlich aussehen, wie man es von anderen Hunderassen kennt. Dafür erhöht sich aber die Garantie für Gesundheit, Langlebigkeit, Widerstandskraft, Fitness und Vitalität, auch im Hinblick auf Deckakt, Geburt und Aufzucht der Welpen.

Mehr als ein Mischling

Häufig wird im Volksmund die Robustheit des Mischlings gepriesen. Diese ist jedoch maßgeblich von der Gesundheit seiner Vorfahren abhängig, die bei Mischlingen häufig unbekannt sind. Bei unseren Wällern sind die Ahnen und deren Eigenschaften gut bekannt und im Zuchtbuch des 1. WCD e.V. e.V. über Generationen zurück zu verfolgen.

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Wissenschaftlich fundiertes Zuchtprogramm

Der Genetiker Dr. Hellmuth Wachtel, u.a. Autor des Buches "Hundezucht 2000", hat den Wunsch Karin Wimmer-Kieckbuschs zur Schaffung eines gesunden, robusten Familienhundes verstanden und stand dem 1. WCD e.V. e.V. beim Aufbau der Rasse beratend zur Seite.

Neue Wege für den besten Freund des Menschen

Mit seiner Zucht geht der 1. WCD e.V. e.V. einen anderen Weg als in der Rassehundezucht üblich. Sein Ziel ist es, den Hund als das zu erhalten, was er eigentlich ist und sein soll: ein guter Kamerad, Helfer und Freund in jeder Lebenslage, der uns ein langes Leben lang gesund, fit und vital begleitet, der ein treuer, anhänglicher und sportlicher Begleiter für aktive Menschen ist, die sich gerne bewegen oder Hundesport betreiben möchten.

Auf den Kern kommt es an, nicht auf den schönen Mantel. Das ist unser Motto. Schönheit ist bekanntlich Geschmacksache, und "schön" sind unsere Wäller ganz nebenbei sowieso.

Beschreibung

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Der Wäller ist ein eleganter Hund mit harmonischen Körperbau. Gegenüber der äußeren Erscheinung stehen sein Wesen und seine Gesundheit immer im Vordergrund.

 

Wesen

Ausgeglichen, leicht zu motivieren, enge Bindung an Menschen, souverän, fröhlich, unerschrocken, spielfreudig

Verwendung

Familien-, Begleit- und Sporthund, der körperlich und geistig gefordert werden will.

Körperbau

Funktional mit harmonischen Proportionen und guter Knochenstärke

Größe

Rüden 60 - 65 cm (+/- 5cm)
Hündinnen 55 - 60 cm (+/- 5cm)

Gewicht

Rüden ca. 30 kg (+/- 5kg)
Hündinnen ca. 25 kg (+/- 5kg)

Augen

Ausdrucksvoll, Farbe kann variieren

Zähne

Scherengebiss

Ohren

hoch angesetzt, mittlere Größe, Kipp- oder Hängeohren

Rute

lang, kräftig, gut behaart, leicht gebogen und nicht über der Rückenlinie getragen

Haarkleid Bärtige Wäller

Felllänge von mittellang bis lang, Menge der Unterwolle variiert.

Haarkleid bartlose Wäller

Felllänge von kurz bis mittellang, ohne Schnauz- und Kinnbart. Menge der Unterwolle variiert.

Fellfarbe

Alle Farben sind möglich und erlaubt

Lebenserwartung

12 Jahre und mehr

Wissenswertes

Zuchtziel

Der Wäller ist ein angenehmer, leicht lenk- und erziehbarer Familien-, Begleit- und Sporthund mit freundlichem Wesen und robuster Gesundheit. Der Wäller soll seiner Familie in jeder Lebenslage ein angenehmer und flexibler Begleiter sein und auch in turbulenten Situationen gelassen bleiben.

Gegründet wurde die Rasse von Karin Wimmer-Kieckbusch nach Erkenntnissen der modernen Populationsgenetik. Nach ihrem original Zuchtprogramm wird der Wäller ausschließlich im 1. Wäller-Club Deutschland e.V. gezüchtet.

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Ausgangsrassen

Die Hunderasse "Wäller" entstand 1994 aus der Kreuzung des französischen Hütehundes Berger de Brie (Briard) mit dem amerikanischen Hütehund Australian Shepherd.

Gesundheit vor Optik - aus Fehlern lernen

Bei der Wällerzucht wird vermieden, was für viele Hunderassen v.a. negative Folgen hatte: Auf Ausstellungen wird vor allem das Äußere der Hunde bewertet. Ihrer Leistung, Gesundheit und ihrem Charakter wird nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Ausstellungssieger werden häufig bevorzugt in der Zucht eingesetzt. Um äußerliche Merkmale schneller zu festigen und so auf Ausstellungen schneller Erfolge zu haben, werden gezielt eng verwandte Tiere verpaart. Oft sind sog. Inzuchtdepressionen die Folge, dazu gehören z.B. Lebensschwäche, Fehlen von instinktsicherem Verhalten in Alltagssituationen oder bei der Aufzucht der Welpen, Angst, Aggressionen oder verschiedene gesundheitliche Schäden.

Große genetische Basis - fundiertes Zuchtprogramm

Jegliche enge Verwandtschaftszucht wird deshalb beim Wäller vermieden und möglichst viele verschiedene Hunde zur Zucht eingesetzt. So wird eine große genetische Basis aufgebaut und langfristig erhalten. Aus diesem Grunde erfolgt außerdem die gezielte Einkreuzung der Ausgangsrassen.

Die durch die Kreuzung beider Rassen erlangte hohe Genvielfalt bietet eine große Gewähr für die erwünschten Zuchtziele, hat aber verständlicherweise zur Folge, dass Größe und Aussehen der Hunde auch noch nach mehreren Generationen variieren.

Bärtige und bartlose Wäller

Zuchtziel war ursprünglich ein Wäller mit mittellangem Fell und deutlichem Kinn- und Schnauzbart. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass sich das kürzere Fell des Australian Shepherds stark vererbt. Es gibt deshalb zwei Varianten des Wällers: den bärtigen und den bartlosen, die beide ihre Liebhaber haben.

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Ausschließlich Hobbyzüchter

Alle Züchter im 1. WCD e.V. e.V. sind Hobbyzüchter, deren Hunde vollwertige Familienmitglieder sind. Unsere Zuchtordnung verbietet gewerbsmäßige Hundezucht, Zwingerhaltung, die Zucht verschiedener Rassen sowie die parallele Aufzucht mehrerer Würfe.

Für eine optimale Welpenaufzucht leisten unsere Züchter ein Höchstmaß an Einsatz.
Familienanschluss, viele Spielmöglichkeiten, Kontakt zu anderen Tieren und Kindern, diverse Umweltgeräusche und erste, kleine Erkundungstouren stehen während der Welpenaufzucht bei jedem Züchter auf dem Programm.

Voraussetzungen für die Zucht

Bevor ein Wäller zur Zucht zugelassen wird, muss der Hund keine Ausstellungstitel gewinnen, aber

  • tierärztlich untersucht werden (HD, MDR1, erbliche Augenerkrankungen etc.)
  • erfolgreich an der clubinternen Zuchtzulassungsprüfung teilnehmen. Diese Prüfung ist vom Land Nordrhein-Westfalen als Wesenstest anerkannt.

Intensive Betreuung durch den Verein

Die Züchter werden durch den Verein intensiv betreut. Mit einem clubinternen Züchterseminar werden sie auf den ersten Wurf vorbereitet. Erfahrene Wällerzüchter stehen den "Neuen" mit Rat und Tat zur Seite. Fortbildungen in Sachen Hundezucht und -verhalten werden teilweise vom Verein finanziert.

Bei unserer Zuchtleitung laufen alle Informationen über unsere Zuchthunde zusammen. Sie schlägt Züchtern passende Rüden vor und genehmigt jeden Deckakt. Inzucht, Inzestzucht und anderer gesundheitliche Risiken, z.B. die Verpaarung zweier Träger des MDR1- oder Merle-Gens werden so ausgeschlossen.

Der Name "Wäller"

Ihren Namen erhielten die Wäller durch die Gründerin der Rasse, Karin Wimmer-Kieckbusch, deren Wohnsitz zum Zeitpunkt der ersten Würfe im Westerwald lag und deren Bewohner im Dialekt "Wäller" genannt werden.

Erziehung

Auch wenn das Zuchtziel ein leicht erziehbarer Hund ist, kommt auch ein Wäller nicht erzogen auf die Welt. Wie bei jedem jungen Hund sind auch beim Wäller viel Geduld und liebevolle Konsequenz notwendig, damit aus dem Welpen der unkomplizierte Begleiter wird, den wir uns wünschen.